Im Scheidungsverfahren werden die in der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften der Eheleute durch Entscheidung des Gerichts ausgeglichen, so dass jeder für die Ehezeit über gleichhohe Rentenanwartschaften verfügt (Versorgungsausgleich).

Dieses Ergebnis wurde nach altem Recht nicht erzielt, wenn Betriebsrenten, private Renten oder berufsständische Versorgungen (über solche verfügen z.B. Rechtsanwälte, Ärzte und Architekten) ausgeglichen wurden, denn sie wurden mit einem komplizierten Rechenwerk weit niedriger bewertet als es ihrem wahren Wert entsprach. Der ausgleichsberechtigte Ehepartner hat weniger erhalten als ihm eigentlich zustand. Pensionsansprüche wurden nicht vollständig ausgeglichen, wenn die sog. Höchstbegrenzung erreicht war. Diese Ungerechtigkeiten haben zur gesetzlichen Neuregelung des Versorgungsausgleichs geführt. Für vor dem 01.09.2009 abgeschlossene Scheidungsverfahren gibt es die Möglichkeit, durch ein gerichtliches Abänderungsverfahren diese Schlechterstellung für die Zukunft zu beseitigen. Alle Anwartschaften werden mit ihrem tatsächlichen Wert zur Hälfte ausgeglichen. Die mögliche Änderung muss im Vergleich zur alten Entscheidung wesentlich sein. Was wesentlich ist definiert das Gesetz. Diese Schranke zu überwinden, wird in den meisten Fällen gelingen. Eine Überprüfung lohnt sich, wenn Ihnen Rentenanwartschaften des Partners übertragen wurden und dabei Betriebsrenten (auch VBL-Renten), private Renten oder Anwartschaften aus einem Versorgungswerk eine Rolle spielten oder Teile einer Pension nicht ausgeglichen wurden, weil der Höchstbetrag überschritten wurde. Im Durchschnitt sind 100,00 € bis 300,00 € mehr Rente monatlich möglich. 

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Karola Schneider
Rechtsanwältin und Mediatorin
Fachanwältin für Familienrecht


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